Re: Glaukom im Frühstadium???

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Geschrieben von Geri am April 09, 2004 at 16:15:42:

Als Antwort auf Glaukom im Frühstadium??? geschrieben von Karin am April 08, 2004 at 21:58:47:

Liebe Karin
bei den gesichtsfelduntersuchungen machen die bei mir (ebenfalls stark kurzsichtig mit -6 diopter) immer zwei durchläufe, einmal mit, einmal ohne korektur. ohne korrektur sehe ich auch sehr wenig, dafür sind dann die lichtblitze offenbar grösser. der computer rechnet dann alle daten um und berücksichtigt auch die kurzsichtigkeit, wie mir die betreuerin erklärte. soweit ist das verfahren also nicht unüblich; wichtig sind für dich ja vor allem die resultate.
dass allerdings zwei augenärzte völlig unterschiedlicher meinung sind, beunruhigt wirklich. ich an deiner stelle würde die dreidimensionalen untersuchungen amsehnerv machen lassen, damit der heutige zustand eindeutig dokumentiert ist; dann kann später kein aa sagen, er müsse sich auf seinen subjektiven eindruck verlassen!
ob ein glaukom im frühstadium vorliegt, ist wirklich sehr schwierig zu diagnostizieren, man kann sich wirklich täuschen. auch bei einem druck von 20mm, bzw korrigiert 23 / 24 mm kann das auge damit "leben"; aber auch das umgekehrte ist möglich!
kontrolliere doch mal auch deinen blutdruck; der ist nämlich auch wichtig. ist der zu tief, kann auch ein niedriger augeninnendruck für die netzhaut schon ungengend sein.
ich hoffe, meine überlegungen und erfahrungen helfen ein bisschen !
grüsschen, geri

: Hallo!

: Ich hatte mittlerweile meinen zweiten Augenarztermin. Der Verdacht vom Januar hat sich nach den letzten Untersuchungen bestätigt. Anscheinend habe ich ein Offenwinkelglaukom.

: Mein Innendruck war wie vor 2 1/2 Monaten wieder bei 20. Hinzu kam, dass die Vermessung der Hornhautdicke, nicht günstig ausgefallen ist. Sie ist zu dünn. Deswegen liegt der korrigierte Wert bei 23 und 24. Bei der Gesichtsfelduntersuchung habe ich wohl auch weniger geschafft als ich sollte. Allerdings bin ich bei diesem Ergebnis etwas skeptisch, weil ich die Untersuchung ohne Linsen oder Brille machen musste. Ich habe schon den roten Fixierpunkt in der Mitte kaum erkannt durch meine Kurzsichtigkeit. Die grünen blinkenden waren noch schwieriger, weil alles so unscharf war. Ist das normal, dass man die Untersuchung ohne Sehhilfe machen soll?

: Am Ende meinte meine Ärztin, wir sollten dann doch mal anfangen zu tropfen. Irritiert hat mich, dass sie mehrmals von ihrem "subjektiven Eindruck" sprach, wenn es um die Veränderungen an meinem Sehnerven ging. Sie hat mir vorgeschlagen mit einem neuen Gerät in ein paar Wochen ein dreidimensionales Bild von meinem Sehnerven zu machen. Außerdem will sie dann noch ein Tagesprofil erstellen. Bis dahin warten wir jetzt erst mal mit den Tropfen.

: Da ich ein paar Tage später so oder so in meinem alten Heimatort war, bin ich noch mal zu meinem alten Augenarzt gegangen. Der hat mich dann völlig verwirrt. Er sagte, meine Augen wären prima in Ordnung. Nichts zu beanstanden! Keine Veränderungen am Sehnerv! Was denn nun?

: Was meint ihr? Ist doch komisch oder? Der eine Arzt sagt, ich hätte ein Glaukom, der andere sieht gar nichts. Im Internet habe ich gelesen, dass ein Glaukom im Frühstadium sehr schwer zu diagnostizieren sei. Im Anfangsstadium ist wohl kaum ein Unterschied zur "Norm" zu erkennen.

: Wem würdet ihr glauben? Was würdet ihr machen?

: Ganz lieben Dank für eine Antwort.

: Grüße, Karin




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