| Re: Hornhautmessung von Innendruckmessung |
Geschrieben von Detlef am Mai 14, 2004 at 14:24:18:
Als Antwort auf Re: Hornhautmessung von Innendruckmessung geschrieben von Sabine Weber am Mai 13, 2004 at 11:27:06:
Die Hornhautdicke hat einen entscheidenden Einfluß auf die Druckmessung am Auge. Dicke Hornhäute ergeben zu hohe Werte, dünne Hornhäute zu niedreige Werte. Wieviel mmHg aber dazu oder abgerechnet werden sollten, ist noch nicht eindeutig klar. Darüber gibt es sehr unterschiedliche Veröffentlichungen. Auf der diesjährigen Tagung der Augenärzte in Düsseldorf (AAD)wurde darüber in verschiedenen Vorträgen sehr ausführlich diskutiert. Bei einer erkannten Augenkrankheit (dazu gehört auch das Glaukom) ist sowohl die Augeninnedruckmessung mittels Applanationstonometer(Abrechnungspunkt 1257 des EBM = Einheitlicher Bemessungsmaßstab) als auch die Hornhautdickenmessung mittels Ultraschall (Abrechnungspunkt 1266 des EBM) für den Patienten kostenfrei. Falls die Ärzte diese Messungen mit andere vergelichbarer Technik durchführen, ist dies ihr Problem, die Kosten dafür dürfen nicht berechnet werden. Die Glaukomvorsorgeuntersuchung (dazu gehört neben der Augeninnendruckmessung auch die Beurteilung der Kammerwinkel und der Papille) ist allerdings eine IGeL (Individuelle Gesundheitsleistung), die der Betroffene selber bezahlen muß. Genauere Informationen dazu findest Du unter www.e-bis.de.
 |
Antworten:
Eine Antwort schreiben:
|