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Geschrieben von Burgi am Mai 16, 2004 at 10:07:31:
Hatte Jemand von Euch schon einmal eine TE-Revision? Das Sickerkissen (Filterkissen) ist intakt, die Narben drüber sind aber abdichtend, so dass sich erneut das Zuviel an Kammerwasser staut. OA Rigal will die Narben in Vollnarkose aufmachen, weil da muss er durch die Bindehaut, Hornheut etc. wieder dorthin, wo der Schlemmsche Kanal ist. Danach folgen wieder 5-FU Gaben ins Auge (Narbenhemmer). Mein Sehnerv ist durchs Glaukom von Geburt an schon ziemlich angegriffen. Wie sieht es mit dem Sehen nach der TE-Ravision aus? Erfängt sich das nach Wochen bzw. Monaten wieder und ich sehe dann so wie jetzt? Nach 5-FU wird immer die Hornhaut beleidigt, die erfängt sich wieder vollkommen oder? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es erneut vernarbt und wieder alles umsonst gewesen ist? Mit 39 bin ich zwar ansonst eigentlich alt, aber für die Narbenbildung zu jung, denn mein Körper will heilen. Offene Wunden sofort zumachen, ansich eine gute Funktion, im Falle des Sickerkissens (das offen bleiben soll) absolut schlecht. Mein Autoimmunsystem ist überaktiv, will alles dicht machen, Wunden verschließen. Gibts eine wirksame Gegenmaßnahe, ohne dass ich den Gesamtkörper gefährde? Es geht rein um die Wochen der Wundheilung, dass ich die so risikoarm wie möglich unterbinde, aber wie? Weil sonst folgt eine Vernarbung nach der anderen und jeder Eingrif ist ein Risiko und bringt unter den Voraussetzungen letzten Endes nichts außer Sehverlust und psyhiches Tief. Wenn ich wenigstens schmerzlos langsam erblinden würde, könnte ich damit eventuell leben. Aber diese Schmerzen mit über 40 Augendruck, diese Sehbeeinträchtigung durch Nebel und Farbringen macht verzweifelt und depressiv.
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